Die Naturkundliche Ausstellung – Liechtensteinisches Landesmuseum

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Der Naturraum Liechtensteins wurde durch die Dauerausstellung im Liechtensteinischen Landesmuseum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Naturkundliche Sammlungen und Museen sind in der Regel mit Forschungsinstitutionen verbunden oder betreiben die Forschungen selbst. In Liechtenstein fehlt jedoch ein eigenes Institut oder eine höhere Lehranstalt für naturwissenschaftliche Disziplinen. Aus diesem Grund blieb die naturkundliche Erforschung des Landes von 1970 auf mehr oder weniger zufällig entstandene Arbeiten beschränkt.
Eine dieser Arbeiten geht auf Günther Beck von Managetta zurück, der dank fürstlicher Subvention in den Jahren 1896 bis 1900 den grösseren Teil Liechtensteins floristisch erforschte. In der Zeit zwischen 1921 und 1924 kam das mehrbändige Werk “Neue Übersicht über die Farn- und Blütenpflanzen von Vorarlberg und Liechtenstein” heraus, das vom Botaniker Josef Murr (1864-1932) verfasst worden war. Damit legte Murr den eigentlichen Grundstein für die botanische Erforschung unseres Landes. Die geologischen Verhältnisse Liechtensteins wurden nach 1950 detailliert von Franz Allemann untersucht. Prinz Hans von Liechtenstein seinerseits veröffentlichte 1955 einige Listen der heimischen Vogelarten, während sich Ernst von Lehmann der Erfassung der liechtensteinischen Säugetiere widmete und die Ergebnisse in den Jahren 1962 und 1963 publizierte.

 

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Beschreibung

Der Naturraum Liechtensteins wurde durch die Dauerausstellung im Liechtensteinischen Landesmuseum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Naturkundliche Sammlungen und Museen sind in der Regel mit Forschungsinstitutionen verbunden oder betreiben die Forschungen selbst. In Liechtenstein fehlt jedoch ein eigenes Institut oder eine höhere Lehranstalt für naturwissenschaftliche Disziplinen. Aus diesem Grund blieb die naturkundliche Erforschung des Landes von 1970 auf mehr oder weniger zufällig entstandene Arbeiten beschränkt.
Eine dieser Arbeiten geht auf Günther Beck von Managetta zurück, der dank fürstlicher Subvention in den Jahren 1896 bis 1900 den grösseren Teil Liechtensteins floristisch erforschte. In der Zeit zwischen 1921 und 1924 kam das mehrbändige Werk “Neue Übersicht über die Farn- und Blütenpflanzen von Vorarlberg und Liechtenstein” heraus, das vom Botaniker Josef Murr (1864-1932) verfasst worden war. Damit legte Murr den eigentlichen Grundstein für die botanische Erforschung unseres Landes. Die geologischen Verhältnisse Liechtensteins wurden nach 1950 detailliert von Franz Allemann untersucht. Prinz Hans von Liechtenstein seinerseits veröffentlichte 1955 einige Listen der heimischen Vogelarten, während sich Ernst von Lehmann der Erfassung der liechtensteinischen Säugetiere widmete und die Ergebnisse in den Jahren 1962 und 1963 publizierte.

 

Herausgeber:
Liechtensteinisches Landesmuseum, Vaduz

 

 

Zusätzliche Information

Gewicht 0.170 kg