Pompeji – Pracht und Tod unter dem Vulkan, deutsch und englisch

CHF 22.00

Im Jahr 79 n. Chr. brach der Vulkan Vesuv in der Nähe von Neapel aus. Durch gigantische Explosionen wurde Bimsstein ausgestossen. Der Einsturz des Gipfels verursachte einen 3 km breiten Krater. Glutflüssige Magma trat hervor. Es wurde durch schnelle Ausdehnung von Gasen als Asche und Lapilli in den Himmel geschleudert und bildete eine riesige Wolke in Form eines Pilzes, die Alles verdunkelte. Es begann zu regnen. Steine, Erdmassen, Asche und Lapilli (erstarrte Magmateilchen und Steinchen von 2 bis 64 mm Durchmesser) fielen herab. Immer wieder bebte die Erde. Risse gingen auf. Eine gigantische Schlammlawine näherte sich Herculaneum und begrub die Stadt bis zu 15 Meter unter sich. Ein Nordwestwind trieb die ausströmende Asche, Lapilli und die giftigen Gase nach Südosten, wo Pompeji und Stabiae lagen. Die Bewohner beider Städte erkannten zunächst nicht die Gefahr. Doch dann fielen so viel Asche und Lapilli, dass Panik ausbrach. Giftige Schwefelschwaden trieben mit dem Wind heran. Alle erstickten rasch an den Schwefeldämpfen oder unter dem sich mehrere Meter auftürmenden Aschenregen. Nach drei Tagen kam die Sonne wieder zum Vorschein. In einem Umkreis von 10 bis 15 km um den Vulkan war der Boden bis zu 15 Metern erhöht. Eine dokumentierte Rettungsaktion der römischen Flotte unter der Anführung des berühmten Naturwissenschaftlers Plinius dem Älteren war grösstenteils gescheitert. Die untergegangenen Städte gerieten in Vergessenheit. Erst im 18. Jahrhundert kamen sie durch Ausgrabungen wieder allmählich zum Vorschein.
Dieser Ausstellungskatalog schildert die Region vor, während und nach dem Ausbruch des Vesuvs. Grossartige bis einmalige Funde aus den Vesuvstädten werden repräsentiert. So fern uns dieses Ereignis erscheint, so nah sollte uns aber die Bedrohung durch Vulkanausbrüche im Gedächtnis bleiben.
Dieser Katalog bringt uns auf den neuesten Stand betreffend der Ausgrabungen und der Vulkanologie vor Ort. Viele neue Erkenntnisse über die römischen Städte der Region und zu der Tragödie des Untergangs sind hinzugekommen und erweitern die Perspektiven.

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Beschreibung

Im Jahr 79 n. Chr. brach der Vulkan Vesuv in der Nähe von Neapel aus. Durch gigantische Explosionen wurde Bimsstein ausgestossen. Der Einsturz des Gipfels verursachte einen 3 km breiten Krater. Glutflüssige Magma trat hervor. Es wurde durch schnelle Ausdehnung von Gasen als Asche und Lapilli in den Himmel geschleudert und bildete eine riesige Wolke in Form eines Pilzes, die Alles verdunkelte. Es begann zu regnen. Steine, Erdmassen, Asche und Lapilli (erstarrte Magmateilchen und Steinchen von 2 bis 64 mm Durchmesser) fielen herab. Immer wieder bebte die Erde. Risse gingen auf. Eine gigantische Schlammlawine näherte sich Herculaneum und begrub die Stadt bis zu 15 Meter unter sich. Ein Nordwestwind trieb die ausströmende Asche, Lapilli und die giftigen Gase nach Südosten, wo Pompeji und Stabiae lagen. Die Bewohner beider Städte erkannten zunächst nicht die Gefahr. Doch dann fielen so viel Asche und Lapilli, dass Panik ausbrach. Giftige Schwefelschwaden trieben mit dem Wind heran. Alle erstickten rasch an den Schwefeldämpfen oder unter dem sich mehrere Meter auftürmenden Aschenregen. Nach drei Tagen kam die Sonne wieder zum Vorschein. In einem Umkreis von 10 bis 15 km um den Vulkan war der Boden bis zu 15 Metern erhöht. Eine dokumentierte Rettungsaktion der römischen Flotte unter der Anführung des berühmten Naturwissenschaftlers Plinius dem Älteren war grösstenteils gescheitert. Die untergegangenen Städte gerieten in Vergessenheit. Erst im 18. Jahrhundert kamen sie durch Ausgrabungen wieder allmählich zum Vorschein.
Dieser Ausstellungskatalog schildert die Region vor, während und nach dem Ausbruch des Vesuvs. Grossartige bis einmalige Funde aus den Vesuvstädten werden repräsentiert. So fern uns dieses Ereignis erscheint, so nah sollte uns aber die Bedrohung durch Vulkanausbrüche im Gedächtnis bleiben.
Dieser Katalog bringt uns auf den neuesten Stand betreffend der Ausgrabungen und der Vulkanologie vor Ort. Viele neue Erkenntnisse über die römischen Städte der Region und zu der Tragödie des Untergangs sind hinzugekommen und erweitern die Perspektiven.

Die Texte in diesem Katalog wurden auch in englisch übersetzt.

177 Seiten, bebildert

Herausgeber:  Prof. Dr. Rainer Vollkommer, Liechtensteinisches LandesMuseum

Vaduz, 2021

ISBN 978-3-9525059-4-6

Zusätzliche Information

Gewicht 0.600 kg